Untitled

Who we are?
Who do we think we are?
What do we want and what do we need?
Are we ready for what life has to offer?
Are we covered in sticky fear?
Does it make us run away?
What are we ready for?
What has to perish to gain something more?
How impossible can it be?

The simplicity of things

I got it all sorted out. The reasons, the behavior. I wrote it down on a white sheet of paper, surprised what i was about to discover. It was so simple. One reason for all causes.
We weren't hurt by what we did, but by what we didn't, by the chance we let go. And what we did, was run. Hide. Built up walls. Everybody did, what he does best. We just paniced. We desperately wish for somebody to know us, to see all our darkness, pain, pitty, despair, wrong decisions. And the same moment we are so fucking afraid, that sombody could come along and see us, that we run from people, that are coming too close. We won't open up, we won't show who we really are. Because we are cowards, panicers, idiots. We find a million excuses not to let someone come close, built up impossibilities, mountains, do stupid things to drive others away. But what is our worst case scenario? What hurted us so badly, that we became that way? That we let our fears stand in the way of being happy?

Vom Wahnsinn

Der Wahnsinn nimmt kein Ende, jedes mal wenn ich aufstehe um einen Schritt vorwärts zu kommen, kommt wieder jemand der mich mit voller Wucht umstößt.
Wie wir alle dem Wahnsinn verfallen sind, ist mir vollkommen schleierhaft. Vielleicht ist es tatsächlich etwas, das ich mit den Menschen mache.
Ich bin davon überzeugt, dass da immer Wahnsinn in der Liebe ist, und immer Leid. Ohne diese beiden Dinge funktioniert sie nicht. Wie ich allerdings zu Leid und Wahnsinn übergehen konnte, ohne etwas davon gehabt zu haben, ist mir gänzlich schleierhaft.

Monogamie von Marek van der Jagt

"In ihren Augen sah ich amüsierte Verachtung. Sie durchaute mich, sagte sie. Ich brauchte mit ihr keine Spielchen zu spielen. Ihre Liebe war freiwillig, ich hatte sie nicht abhängig von mir machen können, und gerade darum konnte ich sie weiter begehren. Weil ich immer wieder die Verachtung in ihren Augen sah, konnte ich sie weiter respektieren, weil ich wisste dass sie wieder gehen würde, blieb ich gespannt auf jedes Wort und jedes Detail. Ich konnte mich binden, weil sie sich nicht band.
(...)
Ich begann mich immer mehr an sie zu binden. Da der Fahrplan ihrer Verachtung zuverlässig funktionierte, war ein Doppelleben zum ersten Mal überflüssig. Ich konnte ihr den echten Marek van der Jagt zeigen, den verhassten, die Leiche im Keller. An ihrere Verachtung sollte das nichts ändern. Sie durchschaute mich ohnedies.
Fast schien es, als fände mein Dasein doch noch ein befriedigendes Ende. Dennoch blieb da ein "aber", obwohl ich lange Zeit blind dafür war. An der Idylle klebte ein Fehler, der lange Zeit unbemerkt blieb: Ich konnte das Spielen nicht lassen, nur sah ich nicht dass ich spielte. Doch Spieler wissen: Wer nicht aufhören kann zu spielen, bleibt im Grunde süchtig nach dem Siegen.
Der Bericht von dem Mann der sich für einen Herrscher hielt, ist der Bericht eines Sieges, der sich als Niederlage erweist, ein Sieg, so groß, dass er sich durch nichts von einer totalen Niederlage unterscheidet..."

Ein Buch über den Wahnsinn des Liebens und der zwischenmenschlichen Beziehungen. Ich glaube, dass Liebesbeziehungen alle eine bestimmte Ähnlichkeit miteinander aufweisen, dass aber das was sie wirklich von eineinander unterscheidet, die Art des Wahnsinns ist, der darin verborgen liegt.

Still

Eine Million Dinge gehen mir durch den Kopf, wenn ich den Gang entlang laufe. Dass ich das nicht ertragen kann. Dass ich nicht weiß wohin ich gehöre. Dass ich nach all der Zeit, nach so vielen Jahren, doch keinen Schritt weiter gekommen bin. Mit mir selbst nicht. Und mit anderen auch nicht. Ich bin immer noch die selbe. Und die Probleme die ich immer schon hatte, verfolgen mich. Es dreht sich im Kreis. Es gibt keine wahren Überraschungen mehr, alle Erwartungshaltungen erzwingen ein bestimmtes Ende. Jedes ungelöste Problem, kehrt zurück und wartet darauf endlich verschwinden zu dürfen.
Ich bin keinen Schritt weiter gekommen. Immer noch sind Welten zwischen dem was ich sein möchte, dem was ich mir wünsche, und dem was ich zustande bringe.
Ich warte auf eine Welt, von der ich weiß, dass ich sie nicht zulassen werde. Weil ich zu viel Angst vor allem habe. Ich warte darauf, dass jemand kommt, der mich beschützt, obwohl ich das doch alleine kann. Ich warte darauf, dass meine Welt aufregend wird und spannend, obwohl ich selbst keine Lebensenergie verbreite.
In mir sind soviele Dinge gestorben. So viel ist mit Einsamkeit ersetzt worden. Ich habe für alles Tränen, aber zu wenige Worte um mich zu erklären. Wenn ich mich im Spiegel ansehe, sehe ich soviel Traurigkeit, die nicht dorthin gehört.
Ich möchte gerne aufstehen und die ganze Welt anschrein. Ich möchte mich gerne selbst anschrein, dafür, dass ich weinerlich bin und selbstfokussiert, dafür dass ich es nicht schaffe mein Leben auf die Reihe zu bringen. Dafür dass ich in all den Jahren noch keinen Schritt weiter gemacht habe.
Und es tut mir leid. Es tut mir leid, dass ich soviele Menschen verletzte habe. So viel Zeit verschwendet habe. Wenn man manche Dinge zu oft sagt, verlieren sie an Bedeutung. Aber es tut mir leid.

Naturgesetz

Menschen wollen für das geliebt werden, was sie sind. Nicht für das, was andere in ihnen sehen. Nicht für Projektionen, Illusionen, Einbildungen. Nicht als makellose Geschöpfe.

Für mich gilt das selbe, wie für alle anderen auch. Und jedes Aufbäumen gegen dieses Naturgesetz, lässt uns brüchig werden. Unglücklich und zutiefst traurig.

Waiting

waiting...
being outside everything...
loosing....
waiting...
questioning everything....
feeling lonely...
waiting...
getting angry...
being helpless...
still waiting...
asking "what if ?"...
crying...
hoping...
praying...

waiting...

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