Life.

Ich atme tief ein und bleibe am Leben. Ich drehe die Musik lauter und versuche die Dunkelheit abzuschütteln. Ich atme tief ein und versuche so viel Leben, wie ich nur kann aufzusaugen. Der Wunsch nach Leben macht alle Menschen gewissermaßen zu Masochisten. Ob sie wollen oder nicht. Ob sie es eingestehen, oder diesen Gedanken weit von sich schieben.
Ich atme ein und renne um mein Leben. Ich atme aus und baue eine Festung um mein Herz. Ich atme ein und stelle fest, dass ich gefunden habe, was ich suchte, und es nicht haben kann. Ich atme aus und sehe zu, dass mein Herz nicht auseinander bricht.
Ich trinke, ich tanze, tue Dinge, die ich niemals tun würde. Ich schreibe. Springe aus dem Flugzeug. Wage mich wieder aufs Motorrad. Ich bleibe am Leben.
Ich habe so viel gutes gesehen in den letzten Wochen, so viel Wahnsinn erfahren. Es ist genug. Zumindest für jetzt. Zumindest für den Moment. Ich hoffe auf Rettung, wo es keine Rettung gibt.

2.9.09 00:56

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Arnold (2.9.09 22:07)
Leben in jeglicher Form, wäre im Moment wunderbar und unbezahlbar

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